Mittwoch, 1. Januar 2020

Kann abbrennen!

Während in der Nachbarschaft die ersten Böller gezündet werden, möchte ich mich im Folgenden anderen liebgewonnenen panamaischen Silvestertraditionen widmen.
Vor einigen Häusern hier in der Gegend sieht man in den Tagen vor dem Jahreswechsel eine Mischung aus Vogelscheuche und Crashtest-Dummy. Lebensgroße Puppen aus Stroh, ab und zu auch mal mit Feuerwerkskörpern im Bauch, sitzen oder stehen am Straßenrand. Früher gerne selbst gebastelt, gibt es sie inzwischen ab Mitte Dezember im gut sortierten Fachhandel zu kaufen. Bekleidet mit aussortierten Klamotten als Symbol alles Alten. Oder aber in Anlehnung an eine eher überschaubar populäre Persönlichkeit des öffentlichen Lebens gestaltet. Um Mitternacht wird das Ding dann in Brand gesteckt. Sowas kann ich mir auch gut zuhause vorstellen. Wie wäre es zu Beispiel mit diesem Designvorschlag: Das eine oder andere beSCHEUERte Mitglied des aktuellen Bundeskabinetts.
Und wer es mit offenem Feuer oder gar Detonationen nicht so hat, kann in Panama Schlag zwölf auch gerne mal eine Handvoll Weinbeeren in der Hoffnung auf ein frohes neues Jahr verspeisen. Das klingt jetzt aber ehrlich gesagt nicht so spektakulär.

Puppe, die zu Silvester in Panama abgebrannt wird
Feuer frei!

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