Unfassbar aber wahr, ich komme nach Peking und es hat blauen Himmel bei strahlendem Sonnenschein. Den Grund dafür habe ich auch gleich der Zeitung entnommen, Autos mit den Ziffern zwei und sieben am Ende haben heute in der Umweltlotterie gewonnen und somit (fahr)frei. Offensichtlich sind das die Schlimmsten.
Auch von offizieller Seite gibt es so gut wie nichts zu bemängeln, die aktuellen Werte sortieren sich im Bereich "gut" ein. Dass Peking auch anders kann, hat es erst gestern wieder unter Beweis gestellt, da waren die Zahlen noch bedeutend höher. Sie haben sich im "sehr ungesunden" Bereich der Skala aufgehalten. Vor gar nicht allzu langer Zeit war auch mal ein "riskant" im Angebot. Das ist das etwas positiv Klingendere im Vergleich zu "unfassbar schlecht", welches seinerzeit eigens für die Hauptstadt von den Mitarbeitern einer befreundeten Botschaft am entsprechenden Ende der Liste neu eingeführt wurde. Etwa zu der Zeit muss auch folgender Witz zum Thema entstanden sein:
Ein Reporter spricht eine ältere Dame auf den enormen Einfluss des Smogs an. Antwort: Ja, der Einfluss ist wirklich enorm und übrigens ich bin's, Dein Onkel.
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Dicke Luft
Fernwärme
Rrrrängdängdängdängdäng
Die Tüte allen Übels
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Samstag, 23. Januar 2016
Freitag, 1. Januar 2016
Ist der Bus jetzt halb voll oder halb leer?
Das spielt ehrlich gesagt für die folgenden Betrachtungen keine Rolle. Entscheidend ist, was der Fahrer sagt bzw. die Fahrgäste machen oder eben bleiben lassen. Aber der Reihe nach.
Wenn es um die Beziehung zwischen dem Asiaten an sich und einem Massentransportmittel geht, grassiert hier die Angst, dass einem sozusagen die Haltestelle vor der Nase wegfährt, wenn man sich einmal im Gefährt befindet. Man könnte es am Ziel ja nicht rechtzeitig zum Ausstieg schaffen. Folge dessen ist einerseits, dass man das Gefühl hat, ganz Asien stünde einem im Weg, wenn man beispielsweise eine U-Bahn betritt. Zum anderen bilden sich natürlich gewisse Leerräume zwischen den Türen, die durchaus effektiver genutzt werden könnten.
So weit so schlecht, extrem ärgerlich wird es nur, wenn das durch die Masse drängeln wie in der Metro einfach nicht möglich ist, weil es sich um einen bauartbedingt engen Doppelstockbus handelt. Obendrein werden in Flughafennähe auch gerne Mal Gegenstände wie Rollkoffer oder Kinderwagen nicht wesentlich von der Tür entfernt aber dafür mitten im engen Gang zwischengeparkt.
Am Ende jedenfalls blickt der Fahrer über seine Schulter, sieht dass sich passagiertechnisch absolut nichts mehr bewegt und kommt zum Ergebnis, dass der Bus jetzt voll ist. Er schließt erstens die Tür und zweitens damit Unmengen weiterer beinahe eskalierender Wartender aus. Das Ergebnis des ganzen Schauspiels ist im Bild zu sehen.
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Enge Kiste
Schnorcheltrip auf brasilianisch
Waaanndudri
Genießen Sie die Fahrt in vollen Zügen!
Wenn es um die Beziehung zwischen dem Asiaten an sich und einem Massentransportmittel geht, grassiert hier die Angst, dass einem sozusagen die Haltestelle vor der Nase wegfährt, wenn man sich einmal im Gefährt befindet. Man könnte es am Ziel ja nicht rechtzeitig zum Ausstieg schaffen. Folge dessen ist einerseits, dass man das Gefühl hat, ganz Asien stünde einem im Weg, wenn man beispielsweise eine U-Bahn betritt. Zum anderen bilden sich natürlich gewisse Leerräume zwischen den Türen, die durchaus effektiver genutzt werden könnten.
So weit so schlecht, extrem ärgerlich wird es nur, wenn das durch die Masse drängeln wie in der Metro einfach nicht möglich ist, weil es sich um einen bauartbedingt engen Doppelstockbus handelt. Obendrein werden in Flughafennähe auch gerne Mal Gegenstände wie Rollkoffer oder Kinderwagen nicht wesentlich von der Tür entfernt aber dafür mitten im engen Gang zwischengeparkt.
Am Ende jedenfalls blickt der Fahrer über seine Schulter, sieht dass sich passagiertechnisch absolut nichts mehr bewegt und kommt zum Ergebnis, dass der Bus jetzt voll ist. Er schließt erstens die Tür und zweitens damit Unmengen weiterer beinahe eskalierender Wartender aus. Das Ergebnis des ganzen Schauspiels ist im Bild zu sehen.
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Enge Kiste
Schnorcheltrip auf brasilianisch
Waaanndudri
Genießen Sie die Fahrt in vollen Zügen!
Standort:
Hongkong, China
Raus mit Applaus (2)
Wieder mal Großstadt, wieder mal
Silvester, wieder mal Feuerwerk, wieder mal Reihe eins. Diesmal anders: Die Perspektive. Zum Vergleich: Der höchste Turm im Bild misst schlanke 415 Meter. Die Bezeichnung "klein aber oho" würde der Sache also nur im zweiten Teil gerecht werden.
Auch anders als damals in Sydney: Die Bevölkerung. Die eine Hälfte feiert bis mindestens drei Uhr nachts oder noch länger, ab da fehlt mir nämlich der Überblick. Die anderen gut dreieinhalb Millionen - und jetzt kommt der Unterschied - stehen am nächsten Morgen gegen zehn Uhr in der Schlange zur flughafennahen Attraktion. Liegt wahrscheinlich daran, dass es sich bei Hongkong um Asias World City handelt und ein Teil der Leute hier gedanklich in anderen Zeitzonen weilt. Leider muss ich bei einer geschätzten Wartezeit von anderthalb Stunden (always the same on public holidays) passen, so lange wartet nämlich mein Flieger nicht.
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Raus mit Applaus (5)
Raus mit Applaus (4)
Raus mit Applaus (3)
Raus mit Applaus
Auch anders als damals in Sydney: Die Bevölkerung. Die eine Hälfte feiert bis mindestens drei Uhr nachts oder noch länger, ab da fehlt mir nämlich der Überblick. Die anderen gut dreieinhalb Millionen - und jetzt kommt der Unterschied - stehen am nächsten Morgen gegen zehn Uhr in der Schlange zur flughafennahen Attraktion. Liegt wahrscheinlich daran, dass es sich bei Hongkong um Asias World City handelt und ein Teil der Leute hier gedanklich in anderen Zeitzonen weilt. Leider muss ich bei einer geschätzten Wartezeit von anderthalb Stunden (always the same on public holidays) passen, so lange wartet nämlich mein Flieger nicht.
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Raus mit Applaus (5)
Raus mit Applaus (4)
Raus mit Applaus (3)
Raus mit Applaus
Standort:
Hongkong, China
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Running Gag
Hier in Hongkong teile ich den Hauseingang der Unterkunft unter anderem mit einem Schneider und einem Restaurant. Hongkong teile ich mir mit einer Unmenge weiterer Gäste. Diese Kombination ergibt, zumindest aus Sicht der genannten und weiterer zahlloser lokaler Dienstleister, so etwas wie Angebot und Nachfrage. Allerdings nur wenn man so blass ist wie ich, mein japanischer Zimmerkollege wird nicht wirklich belästigt. Zumindest in meinem Falle hält sich die Nachfrage in eher überschaubarem Rahmen. Trotzdem raunt hier einem in gewissen Vierteln ständig jemand was zu, gerne auch immer wieder beinahe schon im Hauseingang mit dem Schlüssel in der Hand.
Ein Abendessen kommt zugegebenermaßen ab und an mal in Frage, mit Sicherheit jedoch nicht in Versorgungszentren, die um Gäste auf nervtötende Art und Weise betteln müssen. Dann doch lieber da, wo Einheimische Schlange stehen. Für einen zwar maßgeschneiderten aber eben doch Anzug sehe im weiteren Verlauf der Reise ehrlich gesagt leider auch keine Verwendung.
Bleibt noch der dritte Typ von psst-suchst-Du. Der bietet dann gerne Mal Sachen an, bei denen die Behörden hier überhaupt keinen Spaß verstehen. Gefühlte tonnenweise Koks, Hasch und was weiß ich noch alles hätte ich abnehmen können. Und den Jungs kann ich nicht mal einen Vorwurf machen: Nach knapp dreißig Stunden Anreise, habe ich wohl möglicherweise einfach wie ein interessierter Kunde ausgesehen und das ungewollt signalisiert.
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Onkel Escobar sei Dank
Servicekraft mangelhaft
Hey my friend
Der Vorortzug
Ein Abendessen kommt zugegebenermaßen ab und an mal in Frage, mit Sicherheit jedoch nicht in Versorgungszentren, die um Gäste auf nervtötende Art und Weise betteln müssen. Dann doch lieber da, wo Einheimische Schlange stehen. Für einen zwar maßgeschneiderten aber eben doch Anzug sehe im weiteren Verlauf der Reise ehrlich gesagt leider auch keine Verwendung.
Bleibt noch der dritte Typ von psst-suchst-Du. Der bietet dann gerne Mal Sachen an, bei denen die Behörden hier überhaupt keinen Spaß verstehen. Gefühlte tonnenweise Koks, Hasch und was weiß ich noch alles hätte ich abnehmen können. Und den Jungs kann ich nicht mal einen Vorwurf machen: Nach knapp dreißig Stunden Anreise, habe ich wohl möglicherweise einfach wie ein interessierter Kunde ausgesehen und das ungewollt signalisiert.
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Onkel Escobar sei Dank
Servicekraft mangelhaft
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Der Vorortzug
Labels:
China,
Unmoralisches Angebot
Standort:
Hongkong, China
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Ein Paradies für Geldfälscher
Am Thema Interessierte haben in Hongkong gleich mehrere Chancen. Wenn's nicht so recht gelingen will, sollte man es einfach gleich nochmal probieren. Das liegt nämlich daran, dass hier endverbraucherfreundliche vier verschiedene Varianten von Geldscheinen im Umlauf sind. Drei verschieden Banken und die Zentralbank selbst sind mit von der Partie. Das ist zwar nicht ganz so schlimm wie in Großbritannien, man merkt jedoch, dass die Briten hier bis vor nicht allzu langer Zeit verantwortlich waren.
Zur Vereinfachung für die Benutzer ist wenigstens der Farbton bei Noten desselben Wertes identisch. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das Ganze so richtig zielführend ist und somit die Wahrscheinlichkeit steigt oder sinkt, dass das Wechselgeld nur symbolischen Charakter hat. Apropos Symbol: Hierin unterscheiden sich die Scheine dann doch und zur Sicherheit ist immerhin der Nennwert aufgedruckt. Alles in allem vielleicht ein Ausweg, wenn irgendwo auf der Welt mal wieder eine Bank kurz vor der Pleite steht: Einfach das Geld selbst herausgeben.
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Halt mal kurz
Währenddessen in Venezuela
Klein aber oho
Geld regiert die Welt
Zur Vereinfachung für die Benutzer ist wenigstens der Farbton bei Noten desselben Wertes identisch. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das Ganze so richtig zielführend ist und somit die Wahrscheinlichkeit steigt oder sinkt, dass das Wechselgeld nur symbolischen Charakter hat. Apropos Symbol: Hierin unterscheiden sich die Scheine dann doch und zur Sicherheit ist immerhin der Nennwert aufgedruckt. Alles in allem vielleicht ein Ausweg, wenn irgendwo auf der Welt mal wieder eine Bank kurz vor der Pleite steht: Einfach das Geld selbst herausgeben.
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Halt mal kurz
Währenddessen in Venezuela
Klein aber oho
Geld regiert die Welt
Standort:
Hongkong, China
Montag, 28. Dezember 2015
Pandamonium
Wer kennt sie nicht, die gleichnamige Zeichentrickserie aus den Achtzigern? Die drei drolligen, namensgebenden Hauptdarsteller gibt's in Chengdu in echt zu sehen. Nur leider sind sie nicht so einfach zu finden. Allerdings nicht, weil wie vermutet der Homo sapiens mal wieder eine Tierart beinahe ausgerottet hat, sondern weil im Vorfeld nur schwerlich Informationen zu man-muss-zweimal-umsteigen-und-quer-durch-die-Stadt-fahren zu finden waren. Einzige zuverlässige Informationsquelle war eine rein chinesischsprachige Webseite, die Verbindungsinformationen in sagen wir mal künstlerisch wertvoller Form ausgespuckt hat.
Nichtsdestotrotz mache ich mich mit Christopher aus der Nähe von Hamburg auf den Weg. Er spricht ungefähr zehn Worte mehr Chinesisch als ich (also zehn), und auch er will auf dem Weg nach Hongkong sein Transitvisum nutzen. Unterwegs hilft zur groben Orientierung die altbewährte Links-Rechts-Fluss-Autobahn-Taktik beim Blick auf die Karte und schließlich unterstützen noch diverse hilfsbereite Locals mit Händen und Füßen bei der Busauswahl und beim Ausstieg. Zwei Weißbrote fallen eben auf, noch dazu, wenn der größere zwei Meter misst. Und den Vorortbus benutzen sie wohl nur aus einem Grund. Am Ziel jedenfalls weisen ALLE anderen Fahrgäste eindeutig auf ebenjenes hin. Mit einer tiefen Verbeugung verlasse ich das Fahrzeug.
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Eine Straßenbahn hat mehr Anhänger als Gay-Lussac
Lost in Transcription
Noch Fragen?
Schnitzeljagd durch Buenos Aires
Nichtsdestotrotz mache ich mich mit Christopher aus der Nähe von Hamburg auf den Weg. Er spricht ungefähr zehn Worte mehr Chinesisch als ich (also zehn), und auch er will auf dem Weg nach Hongkong sein Transitvisum nutzen. Unterwegs hilft zur groben Orientierung die altbewährte Links-Rechts-Fluss-Autobahn-Taktik beim Blick auf die Karte und schließlich unterstützen noch diverse hilfsbereite Locals mit Händen und Füßen bei der Busauswahl und beim Ausstieg. Zwei Weißbrote fallen eben auf, noch dazu, wenn der größere zwei Meter misst. Und den Vorortbus benutzen sie wohl nur aus einem Grund. Am Ziel jedenfalls weisen ALLE anderen Fahrgäste eindeutig auf ebenjenes hin. Mit einer tiefen Verbeugung verlasse ich das Fahrzeug.
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