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Sonntag, 6. Juni 2010

Radarkontrolle

Auch in Eswatini gibt es tückische Verkehrsschilder, die suggerieren, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung nur kurzzeitig gültig ist, z.B. an der Einfahrt zu einem Naturpark. Auch in Eswatini gibt es dienstbeflissene Polizisten, die harmlose Autofahrer mit Laserpistolen beschießen und danach hektische Handbewegungen in Richtung Straßenrand ausführen. Dumm nur wenn beide Phänomene gleichzeitig auftreten. Und dumm, wenn man vorher gelesen hat, dass man sich vor Radarfallen aufgrund der hohen Gebühren in Acht nehmen soll. Also dann zur Kasse bitte. 60 km/h sind erlaubt, 67 km/h sind es gewesen. Macht 20 Lilangeni. Die Währung ist praktischerweise 1:1 an den südafrikanischen Rand gekoppelt. Noch praktischer ist, dass man im ganzen Land gleich mit Rand bezahlen kann. Das allerbeste ist aber, dass bei einem Umrechnungskurs von 1:9,33 die Strafe ungefähr 2,14 Euro beträgt. Wenn's wieder mal so klappt...

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Stichwort Polizeikontrolle
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Reisebericht Road-Trip Brisbane-Perth - Meter machen

Samstag, 5. Juni 2010

Das Geisterhaus

Mitten in einem Naturpark in Eswatini steht ein Cottage, in dem man relativ preiswert abgeschieden von der Außenwelt übernachten kann.
Spannung entsteht dann, wenn es keinen Strom hat (Herd und selbst der Kühlschrank werden mit Gas betrieben) und es nachts drum herum stockfinster ist. Einzig Öllampen sorgen für ein paar Schatten an der Wand. Die Spannung erhöht sich noch, wenn nach Einbruch der Dunkelheit merkwürdige Geräusche ans Ohr dringen. Die Auflösung ist aber wie sich herausstellte weder eine Geistergeschichte noch ein Thema aus einem Horrorfilm, sondern schlicht und ergreifend Bauarbeiten an einer Straße am Rande des Parks. Gut, wenn man das wenigstens hinterher erfährt.

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Unter Beschuss
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Eine Nacht in einer Zelle