Mal wieder gehts nicht der Nase, sondern den Lauschern nach, ohrenbetäubende Musik schallt durch den ganzen Ort. Menschen können das hören, in tiefen Höhlen, in anderen Ländern.
Wie sich herausstellt, ist mal wieder König Fußball verantwortlich. Anlässlich Bob Marleys Todestag findet in Toubakouta alljährlich ein großes Spiel zwischen zwei Teams aus dem Ort statt. Mit jeder Menge Zuschauern, fußballspielenden Kindern hinter beiden Toren, Motorrädern, die bei jeder Gelegenheit fernab des Geschehens über den Platz rauschen, einer musikalischen Untermalung, die für das Olympiastadion in Berlin ausreichen würde und einem Spezialisten, der Maskottchen, Flitzer und Cheerleader in einem verkörpert.
Das alles ist aber im Endeffekt nur Vorgeplänkel, denn nach 90 Minuten steht es 1:1. Da die Sonne bereits untergegangen ist, muss der Sieger zügig per Elfmeterschießen ermittelt werden. Dafür werden zunächst per amtlich zertifizierter Schrittlänge elf Meter ausgemessen und an der Stelle eine Linie durch den Sand gezogen. Dann wird schnell noch eine Ergebnisübersicht daneben gezeichnet, in der die Treffer bzw. Fehlschüsse verzeichnet werden. Damit es später keine Diskussionen gibt, kommt das Publikum zur Sicherheit noch etwas näher und schon kanns losgehen. Vor ein paar Wochen hat sich Senegals Nationalmannschaft durch einen Sieg nach Elfmeterschießen für die WM qualifiziert. Gegner Ägypten hat sich hinterher heftig über unfaires Verhalten beschwert. Hätte das Spiel mal statt in Dakar in Toubakouta stattgefunden, da wäre so etwas sicher nicht passiert.
Mit dem Trainer der unterlegenen Mannschaft gehts hinterher noch auf ein Essen und ein paar Getränke ins Nachtleben des Ortes und während ich diese Zeilen verfasse, schallt immer noch Musik von Bob Marley durch das Dorf. Let's get together and feel alright!
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Kleinfeld
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Uwe Seeler
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Donnerstag, 12. Mai 2022
Nach Elfmeterschießen
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Toubakouta, Senegal
Dienstag, 10. Mai 2022
Foto oder kein Foto, das ist hier die Frage
Das Verhältnis der Senegalesen zur Fotografie oder besser zum fotografiert werden ist im besten Falle als zwiegespalten zu bezeichnen. Die einen bitten ihrerseits um ein Foto, die anderen verwehren sich heftigst dagegen, obwohl überhaupt keine Absicht meinerseits vorhanden war. Das führt zu teils kuriosen Szenen.
Anlässlich des Korité-Festes habe ich in Dakar schicke Outfits fotografiert. Keiner hatte was dagegen. Ein paar Leute haben mich sogar angesprochen, ob ich nicht ein Bild von Ihnen machen kann. Einer hat doch tatsächlich nach dem Preis gefragt, als er meine große Kamera gesehen hat, ich war aber so ehrlich und habe gestanden, dass ich kein professioneller Bildermacher bin. Vor einem Museum fragten mich zwei Jugendliche nach einem Foto, sie seien auf Instagram sehr aktiv. Ich frage mich und daher auch sie, wie sie das denn so anstellen, ganz ohne Kamera? Normalerweise mit dem Handy, ist aber gerade kaputt gegangen. Na wenn das so ist ...
Auf der anderen Seite habe ich auch mehrmals deutlich zu verstehen bekommen, dass Fotos unerwünscht sind. Allerdings ausnahmslos in Situationen, in denen ich es auf etwas ganz anderes abgesehen hatte. Am Rande eines Fußballfeldes zum Beispiel, stehen andere Zuschauer neben mir und wollen nicht geknipst werden. Ich gebe zu verstehen, dass ich es auf das Geschehen auf demRasen Spielfeld abgesehen habe. Ach so, das ist natürlich kein Problem. Bei anderer Gelegenheit, mitten in Dakar, vor irgendetwas Fotowürdigem. Genau in dem Moment als ich auf den Auslöser drücken will fährt ein Auto durchs Bild, weswegen ich warten muss. Der Beifahrer winkt aus dem Auto: Kein Foto!!!
Drama gilt es natürlich zu vermeiden, daher habe ich auch ein- oder zweimal angeboten, die Bilder hinterher zu zeigen. Aber den Unwilligen hat allein das Angebot genügt, niemand hat mich am Ende kontrolliert.
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Jeder nur ein Foto
Ende gut alles gut
Versteckte Kamera
Kuwait ist ZENSIERT
Anlässlich des Korité-Festes habe ich in Dakar schicke Outfits fotografiert. Keiner hatte was dagegen. Ein paar Leute haben mich sogar angesprochen, ob ich nicht ein Bild von Ihnen machen kann. Einer hat doch tatsächlich nach dem Preis gefragt, als er meine große Kamera gesehen hat, ich war aber so ehrlich und habe gestanden, dass ich kein professioneller Bildermacher bin. Vor einem Museum fragten mich zwei Jugendliche nach einem Foto, sie seien auf Instagram sehr aktiv. Ich frage mich und daher auch sie, wie sie das denn so anstellen, ganz ohne Kamera? Normalerweise mit dem Handy, ist aber gerade kaputt gegangen. Na wenn das so ist ...
Auf der anderen Seite habe ich auch mehrmals deutlich zu verstehen bekommen, dass Fotos unerwünscht sind. Allerdings ausnahmslos in Situationen, in denen ich es auf etwas ganz anderes abgesehen hatte. Am Rande eines Fußballfeldes zum Beispiel, stehen andere Zuschauer neben mir und wollen nicht geknipst werden. Ich gebe zu verstehen, dass ich es auf das Geschehen auf dem
Drama gilt es natürlich zu vermeiden, daher habe ich auch ein- oder zweimal angeboten, die Bilder hinterher zu zeigen. Aber den Unwilligen hat allein das Angebot genügt, niemand hat mich am Ende kontrolliert.
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Versteckte Kamera
Kuwait ist ZENSIERT
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Toubakouta, Senegal
Sonntag, 8. Mai 2022
Hupkonzert
Eigentlich wohne ich weit genug weg von Hafen und Bahnhof hier in Dakar. Aber der penetrante, beinahe schon Dauerton dringt kontinuierlich zu mir durch. Der normale Verkehrswahnsinn klingt definitiv anders. Was ist da los?
Wenig später dann, auf dem Weg zur Wäscherei, ergibt sich des Rätsels Lösung: Die Müllabfuhr ist im Viertel unterwegs und der Krach sorgt dafür, dass die Klienten Bescheid wissen. Denn hier in Dakar hat bei Weitem nicht jeder eine Mülltonne, sondern die Leute kommen mit Müllbeuteln oder -eimern bewaffnet direkt zum Endabnehmer. Dieser – wie so viele der Vehikel hier noch mit Kennzeichen aus besseren, europäischen Zeiten unterwegs – ist zwar auch mit Bodenpersonal ausgestattet, aber bei vielen Kunden lautet das Motto: Selbst ist die Frau. Männer, die den Müll runterbringen, habe ich jedenfalls keine gesehen.
Einen Vorteil für den Verkehrsfluss hat diese Herangehensweise obendrein. Da sich sowohl Eimer als auch Beutel während der Fahrt im Schritttempo leeren bzw. einwerfen lassen, muss das Gefährt zu keiner Zeit anhalten. Somit können alle Unbeteiligten ohne nennenswerte Wartezeit passieren.
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Gilt als zugestellt
Schatten der Vergangenheit (10)
Zwei nackte Schwedinnen
Für Elise
Wenig später dann, auf dem Weg zur Wäscherei, ergibt sich des Rätsels Lösung: Die Müllabfuhr ist im Viertel unterwegs und der Krach sorgt dafür, dass die Klienten Bescheid wissen. Denn hier in Dakar hat bei Weitem nicht jeder eine Mülltonne, sondern die Leute kommen mit Müllbeuteln oder -eimern bewaffnet direkt zum Endabnehmer. Dieser – wie so viele der Vehikel hier noch mit Kennzeichen aus besseren, europäischen Zeiten unterwegs – ist zwar auch mit Bodenpersonal ausgestattet, aber bei vielen Kunden lautet das Motto: Selbst ist die Frau. Männer, die den Müll runterbringen, habe ich jedenfalls keine gesehen.
Einen Vorteil für den Verkehrsfluss hat diese Herangehensweise obendrein. Da sich sowohl Eimer als auch Beutel während der Fahrt im Schritttempo leeren bzw. einwerfen lassen, muss das Gefährt zu keiner Zeit anhalten. Somit können alle Unbeteiligten ohne nennenswerte Wartezeit passieren.
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Dakar, Senegal
Freitag, 6. Mai 2022
Wer schön sein will muss leiden
Leider hetzt auch die afrikanische Damenwelt westlichen Idealen hinterher. Dabei ist nicht die Rede von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Übergewicht und Fußbodenheizung, sondern von der Frisur. Im Ergebnis finden bei den hier vorherrschenden erfrischenden Temperaturen von zum Teil deutlich über 30° Perücken reißenden Absatz. Dazu muss ich sagen, dass ich persönlich jetzt nicht Schlechtes erkennen kann, wenn ich mal Frauen mit kurzen oder gekrausten Haaren auf der Straße sehe. Zumindest auf dem Land oder in jungen Jahren geht es offensichtlich noch entspannter zur Sache.
Scheinbar ist die eigene Haarpracht aber nicht immer jedermanns oder besser gesagt jederfraus Sache, so dass man oder besser frau glaubt, öffentlichkeitswirksam nachhelfen zu müssen. Das führt dann zu kuriosen Begebenheiten, ich werde von jemand scheinbar wildfremden gegrüßt. Der Wiedererkennungswert hält sich zunächst in überschaubaren Grenzen, bis mir klar wird, dass es sich um einen mir bekannten Menschen mit stark verändertem Erscheinungsbild handelt. Mit einfachen Mitteln in eine völlig andere Person verwandelt.
Für mich wäre die Sache schon wegen der Außentemperatur keine praktikable Option. Ich trage ja hier selbst permanent eine Kopfbedeckung, allerdings nicht um das andere Geschlecht zu beeindrucken. Dafür reicht bei mir schon die Hautfarbe, die teile ich im Übrigen mit der überwiegenden Mehrheit der Perückenhalter in den einschlägigen Fachgeschäften.
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Schönheit liegt im Auge des Betrachters
Friseurbesuch
Schwerstarbeit
Durch dick und dünn
Scheinbar ist die eigene Haarpracht aber nicht immer jedermanns oder besser gesagt jederfraus Sache, so dass man oder besser frau glaubt, öffentlichkeitswirksam nachhelfen zu müssen. Das führt dann zu kuriosen Begebenheiten, ich werde von jemand scheinbar wildfremden gegrüßt. Der Wiedererkennungswert hält sich zunächst in überschaubaren Grenzen, bis mir klar wird, dass es sich um einen mir bekannten Menschen mit stark verändertem Erscheinungsbild handelt. Mit einfachen Mitteln in eine völlig andere Person verwandelt.
Für mich wäre die Sache schon wegen der Außentemperatur keine praktikable Option. Ich trage ja hier selbst permanent eine Kopfbedeckung, allerdings nicht um das andere Geschlecht zu beeindrucken. Dafür reicht bei mir schon die Hautfarbe, die teile ich im Übrigen mit der überwiegenden Mehrheit der Perückenhalter in den einschlägigen Fachgeschäften.
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Dakar, Senegal
Donnerstag, 5. Mai 2022
Ende gut alles gut
Es ist geschafft. Vier Wochen hat es gedauert, aber der Ramadan ist endlich überstanden. Grund genug sich einmal so richtig schick anzuziehen und auszugehen. So jedenfalls wird das Ende des Fastenmonats, im Senegal Korité genannt, begangen.
Ich selbst verfüge gleich über mehrere plausible Entschuldigungen, was das Fasten angeht. Aus Respekt vor den Teilnehmern allerdings habe ich in der Zeit in der Öffentlichkeit auch weder gegessen noch getrunken. Ramadan für Anfänger sozusagen. Hut ab, wer das vier Wochen ernsthaft durchhält, das ist bei dem Klima echt kein Vergnügen. Nach Essen ist mir tagsüber sowieso nicht so zumute, das war also für mich das kleinere Übel. Aber so ganz ohne Trinken vierzehn Stunden zu überstehen, muss man mögen. Der allgemeine Aktivitätspegel hat sich während dieser Zeit umständehalber natürlich eher an der Grundlinie aufgehalten.
Aber jetzt ist es wie gesagt überstanden, zwei Tage lang waren die Straßen voll von edlem Stoff und ansonsten ziemlich leer. Busse, Autos, Eselskarren und was sonst noch so unterwegs ist, war nicht sehr zahlreich unterwegs. Die Fähre entlang der Küste hat ihren Fahrplan entsprechend angepasst und fast alle Geschäfte haben geschlossen. Ausnahmezustand nach dem Ausnahmezustand. Und was die schicken Klamotten angeht, hier habe ich dann wirklich von mindestens einer Entschuldigung Gebrauch gemacht.
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Das sind doch nur Details
Das Wort zum Sonntag
Reichlich Karma
Vorfreude schönste Freude (2)
Ich selbst verfüge gleich über mehrere plausible Entschuldigungen, was das Fasten angeht. Aus Respekt vor den Teilnehmern allerdings habe ich in der Zeit in der Öffentlichkeit auch weder gegessen noch getrunken. Ramadan für Anfänger sozusagen. Hut ab, wer das vier Wochen ernsthaft durchhält, das ist bei dem Klima echt kein Vergnügen. Nach Essen ist mir tagsüber sowieso nicht so zumute, das war also für mich das kleinere Übel. Aber so ganz ohne Trinken vierzehn Stunden zu überstehen, muss man mögen. Der allgemeine Aktivitätspegel hat sich während dieser Zeit umständehalber natürlich eher an der Grundlinie aufgehalten.
Aber jetzt ist es wie gesagt überstanden, zwei Tage lang waren die Straßen voll von edlem Stoff und ansonsten ziemlich leer. Busse, Autos, Eselskarren und was sonst noch so unterwegs ist, war nicht sehr zahlreich unterwegs. Die Fähre entlang der Küste hat ihren Fahrplan entsprechend angepasst und fast alle Geschäfte haben geschlossen. Ausnahmezustand nach dem Ausnahmezustand. Und was die schicken Klamotten angeht, hier habe ich dann wirklich von mindestens einer Entschuldigung Gebrauch gemacht.
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Senegal,
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Dakar, Senegal
Montag, 2. Mai 2022
Fehlinvestition deluxe
Kann man schon mal machen. Zig Millionen in ein abgelegenes Luxushotel investieren, um es am Ende gar nicht erst zu eröffnen, weil es zu abgelegen ist. So geschehen in Djiromait im Senegal. Damals waren die Straßen wohl so schlecht und die Anreise so beschwerlich, dass die VIPs dankend abgewunken haben. Dazu kam der eine oder andere Konflikt zwischen lokalen Rebellengruppen und der Regierung in Dakar.
Ungefähr 40 Jahre später sind die Probleme inzwischen nicht mehr der Rede wert (die Straßen sind asphaltiert und die Rebellen einstweilen beruhigt), aber der Zahn der Zeit nagt natürlich auch an dieser Installation. Freut sich halt jemand anderes.
Vögel, Katzen und Ziegen gehören unter anderem zu den mehr oder weniger regelmäßig einkehrenden Gästen. Kurz nach mir passiert eine Kuh das Eingangstor. Auch wenn die Tiere noch nicht ganz stubenrein sind, wenn ich die Spuren auf dem Gelände richtig interpretiert habe. Die Toiletten sind jedenfalls unbenutzt dem Verfall preisgegeben. Trotzdem ist hier für jeden was dabei, die einen schießen Fotos und die anderen etwas zu fressen. Irgendwann trifft man sich unter dem Cashewbaum gleich neben dem Eingang wieder. Ich ernte die Früchte, verwerte einen Großteil davon und die Ziegen kümmern sich dankbar um die Reste.
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99-999-9999
Zwillingstürme
Reisebericht Vereinigte Arabische Emirate - Klotzen statt Kleckern
Das Geisterhaus
Ungefähr 40 Jahre später sind die Probleme inzwischen nicht mehr der Rede wert (die Straßen sind asphaltiert und die Rebellen einstweilen beruhigt), aber der Zahn der Zeit nagt natürlich auch an dieser Installation. Freut sich halt jemand anderes.
Vögel, Katzen und Ziegen gehören unter anderem zu den mehr oder weniger regelmäßig einkehrenden Gästen. Kurz nach mir passiert eine Kuh das Eingangstor. Auch wenn die Tiere noch nicht ganz stubenrein sind, wenn ich die Spuren auf dem Gelände richtig interpretiert habe. Die Toiletten sind jedenfalls unbenutzt dem Verfall preisgegeben. Trotzdem ist hier für jeden was dabei, die einen schießen Fotos und die anderen etwas zu fressen. Irgendwann trifft man sich unter dem Cashewbaum gleich neben dem Eingang wieder. Ich ernte die Früchte, verwerte einen Großteil davon und die Ziegen kümmern sich dankbar um die Reste.
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Das Geisterhaus
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Senegal,
Unterkunft
Standort:
Djiromait, Senegal
Freitag, 22. April 2022
Gelegenheit macht Visum
In Guinea-Bissau putscht oder zumindest Putsch-versucht es statistisch gesehen ungefähr alle vier Jahre. Letztmals vor ungefähr zwei Monaten, rein rechnerisch scheint es also ein guter Zeitpunkt für einen Besuch zu sein.
Visatechnisch ist für mich wahlweise ein Honorarkonsul in Luxemburg oder ein Botschafter in Brüssel zuständig. Der Pass muss eingeschickt werden, eine Gebühr von ungefähr 60 Euro wird obendrein fällig. Das muss besser gehen.
Meistens wird es besser, je näher man der Sache, also dem Zielland kommt. Also mal in Banjul geschaut, ist ja schließlich mein erster Stopp gewesen. Und siehe da, für 21 Euro kann man den Aufkleber bekommen, allerdings muss man acht Tage warten und den Pass dalassen. Leider nichts gewonnen, gleich nochmal versuchen.
Und siehe da, fündig werde ich für die gleiche Summe in Ziguinchor, einer mittelgroßen Stadt im Senegal, wenige Kilometer vor der Grenze. Für ebenfalls nur etwas mehr als 20 Euro, gedauert hat das Ganze ungefähr vier Minuten. Aber nur weil der Konsul noch sein Büro aufschließen und ganz viele Informationen auf den Sticker schreiben muss.
Eine Stunde später befinde ich mich auf der anderen Seite der Grenze. Ich bin gespannt.
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Togo or not to go
Spielvorbereitung
Kein Schwein interessiert sich für mich
Mr. Robert Hareland
Visatechnisch ist für mich wahlweise ein Honorarkonsul in Luxemburg oder ein Botschafter in Brüssel zuständig. Der Pass muss eingeschickt werden, eine Gebühr von ungefähr 60 Euro wird obendrein fällig. Das muss besser gehen.
Meistens wird es besser, je näher man der Sache, also dem Zielland kommt. Also mal in Banjul geschaut, ist ja schließlich mein erster Stopp gewesen. Und siehe da, für 21 Euro kann man den Aufkleber bekommen, allerdings muss man acht Tage warten und den Pass dalassen. Leider nichts gewonnen, gleich nochmal versuchen.
Und siehe da, fündig werde ich für die gleiche Summe in Ziguinchor, einer mittelgroßen Stadt im Senegal, wenige Kilometer vor der Grenze. Für ebenfalls nur etwas mehr als 20 Euro, gedauert hat das Ganze ungefähr vier Minuten. Aber nur weil der Konsul noch sein Büro aufschließen und ganz viele Informationen auf den Sticker schreiben muss.
Eine Stunde später befinde ich mich auf der anderen Seite der Grenze. Ich bin gespannt.
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Kein Schwein interessiert sich für mich
Mr. Robert Hareland
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