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Donnerstag, 7. Februar 2013

Ein klebriges Getränk und der King of Pop

Die Vorstellung, dass es auf Kuba anlässlich des US-Embargos keinerlei marktwirtschaftliche Vorzeigeprodukte zu erwerben gibt, ist falsch. Es ist alles nur eine Frage des Geldes und der Beschaffung. Im Kühlregal zum Beispiel finden sich durchaus Produkte des Marktführers aus Atlanta, hergestellt jedoch von Coca-Cola Mexico. Demzufolge natürlich auch aus dem Land der Sombreros und nicht dem der Texashüte importiert. Das hat natürlich dann seinen Preis. Dasselbe gilt für das Musikalbum Bad von Michael Jackson und vergleichbare Werke von Interpreten wie Madonna oder Metallica. Gut 20 Euro werden dafür fällig, im Gegenzug erhält der Interessent eine Sammlung von MP3-Dateien auf einem Silberling. Garniert wird das Ganze mit einem frischgedruckten Pappcover. Über die vermutlich recht dunklen Importwege in diesem Fall ist leider nichts Genaues bekannt.

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Gähnende Leere

Wer die Wahl hat

Am Sonntag ist es mal wieder soweit gewesen, Kuba hat gewählt. Organisatorisch optimiert wurden zugleich National- und Regionalparlament neu besetzt. Die Parteienfrage zumindest mal war schnell geklärt, zur Auswahl stand genau eine. Genauer gesagt diverse von dieser nominierte Kandidaten. Diese wurden dazu im Wahllokal sowohl inhaltlich als auch optisch steckbriefartig vorgestellt. Unter anderem (im jeweiligen Wahlkreis) wieder mit von der Partie: Der bärtige Alte und sein Bruder. Ottonormalkubaner konnte nun beliebig viele Kreuze machen, am besten aber nur eines und zwar bei "alle schick". Der dafür vorgesehene Kreis war der Einfachheit halber prominent an oberster Stelle platziert und doppelt so groß wie alle anderen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

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Sonntag, 3. Februar 2013

Vertrauen ist gut

Aber Kontrolle eben doch manchmal besser. Das wissen nicht nur erfahrene Pokerspieler, sondern auch die kubanischen Behörden. Bei einem Ausflug auf eine der nördlich vorgelagerten Inseln greifen daher besondere Sicherheitsvorkehrungen. Hier ist man schließlich dem Staatsgebiet des Erzfeindes am nächsten und Ausreisewillige können Dank Mobilfunkempfangs die Verwandten in Florida über ihr Vorhaben informieren. Somit werden Ausweise und Autokennzeichen aller Gäste kontrolliert, die auf eine der Inseln wollen. Kubaner selbst dürfen nur nach Kontrolle und zum Arbeiten in einem der Hotels hin. Durch das Gebüsch gleich hinterm Strand schleichen ab und an Uniformierte, aber nicht etwa zum wasserlassen, sondern um eventuelle Fluchtvorbereitungen aufzudecken. Vom Sieg der Revolution scheint hier offenbar nicht jeder überzeugt zu sein.

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Ein Text über Zensur
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Personennahverkehr

Freitag, 1. Februar 2013

Erste Sahne

Bei hochsommerlichen Temperaturen pflegen einige Kubaner ein merkwürdiges Hobby: Sahnetorten sozusagen auf der Hand quer durch die Stadt tragen. Männlein, Weiblein, alte, junge, dicke, dünne. Kaum vergeht mal ein Tag, ohne dass man jemanden aus einem wackligen Bus oder einem Taxi, das zuvor eine Ruckelpiste entlang gefahren ist, aussteigen sieht. Immer mit von der Partie ist eine Pappe mit der Torte obendrauf. Die Rußwolken, die einige Mobile verursachen verleihen der Süßspeise möglicherweise erst den letzten Schliff. Ob es sich bei der ganzen Nummer um einen Running Gag, eine Wette oder eine liebgewonnene Tradition handelt, hat sich mir bisher nicht erschlossen.

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Ein klebriges Getränk und der King of Pop
Gähnende Leere
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Durch dick und dünn

Dienstag, 29. Januar 2013

Mitfahrgelegenheit.cu

Leider ist es auf Kuba um den öffentlichen Personennah- und -fernverkehr eher mau bestellt. Die wenigen Ausnahmen müssen in der Regel mit harter Währung bezahlt werden und fallen daher für viele der Einheimischen aus. Somit muss auch hier improvisiert werden. In jedem noch so kleinen Nest gibt es einen zentralen Sammelpunkt, an dem sich Transferwillige einfinden und von einem Herrn im Gelbmann (eine Uniform wie ein Blaumann nur eben in ... genau) in eine Schlange einreihen lassen. Dieser Offizielle achtet außerdem peinlich genau darauf, dass Fahrer, die Mobile mit bestimmten Kennzeichen wie z.B. von Ministerien bewegen, ihrer Mitnahmepflicht nachkommen. Ausreden hingegen sind erlaubt für Fahrer von Autos mit Touristenkennzeichen, verboten ist diesen das Anhalten aber nicht. Daher habe ich auch schon einem knappen Dutzend Kubanern im wahrsten Sinne des Wortes weiterhelfen können.

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Kleinfeld
Daumen hoch
Gua-gua
Personennahverkehr

Sonntag, 27. Januar 2013

Gähnende Leere

Beim Blick in die Regale im centro comercial des Vertrauens fällt vor allem eines auf: Übersichtlich einsortierte Leere.
Reichlich Auswahl gibt es eigentlich nur bei Rum und Keksen, was zwar eine solide Basis aber für drei Wochen eben keine Vollversorgung darstellt. Darüber hinaus finden sich dann noch der eine oder andere mittelmäßig sortierte Obststand und eine sehr lange Schlange vor einer guten Bäckerei. Fleisch ist kaum verfügbar und wenn dann pflügt es ein Feld oder zieht einen Karren hinter sich her. Überraschenderweise gelingt es aber den jeweiligen Gastgebern in den Unterkünften aus diesen Zutaten trotzdem ein opulentes Mahl zu zaubern. Bananen werden beispielsweise roh, frittiert, als Saft oder in Chipsform gereicht. Dazu entsprechende Früchte der Saison oder viel mehr, was der Garten halt so hergibt. Obendrein wird auf einer Insel natürlich früher oder später der Meeresfrüchte-Joker gezogen, jeder kennt für ein wenig Westgeld jemanden, der bei der Fischereiflotte beschäftigt ist. Fisch, Garnelen, Langusten und Co sind also fast immer irgendwie im Angebot.
Geschmeckt hats jedenfalls bisher bei so viel Kreativität.

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Die Vor- und Nachteile eines Zentrallagers - am Beispiel von Guineas größtem Treibstofflager
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Erste Sahne

Mittwoch, 23. Januar 2013

Automuseum

Es gibt wirklich ein solches in Havanna, zum Teil angestaubt und eng an eng stehen einige unspektakuläre Mobile zusammengepfercht in einem Eckhaus.
Dabei ist die ganze Stadt ein Museum fahrbarer Untersätze. Angefangen bei amerikanischen Straßenkreuzern der 50er und 60er, ganz dem Klischee entsprechend. Teilweise nur noch von Farbe und gutem Willen zusammen gehalten, teilweise aber auch auf Hochglanz poliert als Touritaxi unterwegs. Weiter gehts mit Autos aus Staaten des ehemaligen Ostblocks, die es schon längst nicht mehr gibt. Die Autos fahren aber sicher auch noch im nächsten Jahrtausend durch Havannas Straßen. Und zu guter Letzt, deutlich unterrepräsentiert vor allem Koreaner, Chinesen und Franzosen neueren Baujahrs. In der Minderheit sind sie wahrscheinlich deswegen, weil sie im Wesentlichen für die hiesigen Tüftler irreparabel sind.

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Autokartenspiel
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Mittwoch, 11. März 2009

Beach life

Natürlich fährt man auch wegen der Strände in die Karibik, also...

Playa Luquillo, El Yunque / Puerto Rico
Playa Luquillo, Puerto Rico

Las Terrenas / Dominikanische Republik
Las Terrenas, Dominikanische Republik

Cayo Jutías / Kuba
Cayo Jutías, Kuba

Maho Beach / St. Maarten
Maho Beach, St. Maarten

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Samstag, 28. Februar 2009

Ein Abend auf dem Aeropuerto Internacional José Martí

Aufgrund einer äußerst ungünstigen Verbindung in die Dominikanische Republik sahen wir uns gezwungen, einige Zeit auf dem ziemlich tristen Flughafen in Havanna zu verbringen. Genauer gesagt etwas über 14 Stunden von sechs Uhr abends bis halb neun Uhr morgens. Außerdem veranlassten uns die unverschämt hohen Taxipreise vom Flughafen in die Stadt zu dieser Protestaktion.
Die entscheidende Frage lautete aber, wie wir um alles in der Welt die Zeit totschlagen könnten. Als erstes trafen wir um kurz nach 18:00 auf drei Österreicher, die seit zehn Uhr morgens aus ähnlichen Beweggründen wie wir vor dem Flughafen auf einer Wiese gelegen hatten. Ihr Flug ging als letzter des Tages gegen 23:00. Bis dahin ließen sich auch noch die klassischen Beobachtungen an einem Flughafen machen (schreiende Kinder und dazu passende aufgeregte Mütter, Passagiere, die bereits zwanzig Minuten vor dem Beginn des Check-Ins aufgeregt vor dem Schalter herum tigern etc.). Außerdem haben wir uns die Zeit mit dem Schreiben von Postkarten und einer Partie Schach vertrieben. Dabei bin ich fast eingeschlafen, was das Spiel extrem zu meinen Ungunsten beeinflusst hat. Ab Mitternacht waren wir dann so ziemlich die einzigen, bis ca. eine Stunde später zwei Finnen auftauchten, denen wir zuallererst einmal beim Öffnen einer Rum-Flasche helfen konnten. Danach haben wir die nächsten Stunden verschwatzt - und ab halb drei Uhr morgens tauchten dann - wie vorhergesagt - die ersten hektischen Fluggäste zum ab vier geöffneten Check-In für den ersten Flug des Tages auf.
Gegen sechs konnten wir dann tatsächlich für unseren Flug einchecken um zumindest erst einmal das Gepäck loszuwerden. Das war allerdings ein klassischer Fall von zu früh gefreut, denn pünktlich zum ersten Gast verweigerte das Gepäckband seinen Dienst. Aber Ende gut alles gut - knappe zwanzig Minuten Untätigkeit am Cubana-Schalter später funktionierte alles wieder, so dass wir unseren Flug pünktlich erreicht haben.

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Jeder hat sein Päckchen zu tragen
Sicherheit geht vor
Eiszeit
Neulich bei Air New Zealand

Freitag, 27. Februar 2009

Blackout

Wenn in Kuba der Strom ausfällt dann richtig. Und das sieht dann in etwa so aus wie auf dem Bild oben. Dies ist eine originalgetreue Nachbildung (USB no funciona) eines von mir in unserem Zimmer bei geöffnetem Fenster gemachten Bildes. Geöffnetes Fenster ist allerdings relativ - Fensterscheiben braucht's hier nämlich nicht, denn auch im Winter ist's immer schön warm.
Das einzige was im Freien noch zu sehen war, waren die Sterne. Der ganze (Betonung: der GANZE) Ort lag plötzlich im Dunkeln. Wobei sich das Unheil schon den ganzen Abend über durch flackerndes Licht angekündigt hatte. Aber egal, dann schmeißt der Vermieter eben den Notstromgenerator an, oder zapft wie bei uns einfach eine Batterie an. Alles kein Problem.
Allerdings zur Ruhe kommt man trotzdem nicht, denn wie auf Kommando fangen alle Hunde - und davon gibt's in Viñales wirklich reichlich - an zu jaulen. Worte können es nicht beschreiben.

Stromausfall in Viñales / Kuba
Finster wie die Nacht

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Boxenstopp
Stadionatmosphäre
Was macht eigentlich Jean-Luc Picard?
Licht aus - Spot an

Nur Bares ist Wahres

Es kam wie es kommen musste, auch in Kuba braucht man natürlich Bargeld. Also nix wie rein in die Bank und etwas Geld tauschen. Wenn doch alles so einfach wär... Hier ein Protokoll eines Bankbesuchs der besonderen Art:
09:45
Wir wollen die Bank betreten und werden an der Tür von einem sehr streng dreinblickenden Sicherheitsbeamten abgefangen. Bitte draußen warten.
10:00
Ich darf eintreten und auf einer Bank mit einigen anderen Wartenden Platz nehmen.
10:08
Der Beamte schließt die Tür ab und nähert sich uns. Mir wird, wie allen anderen auch, ein Schalter zugewiesen.
10:09
Die Bank hat wieder geöffnet.
10:15
Eine Italienerin ist inzwischen an der Reihe, als die Tür erneut geschlossen wird. Zwei Norweger werden ermahnt, sich nicht so lautstark zu unterhalten. Allgemeines Gefeixe auf der Wartebank.
10:16
Die Bank hat wieder geöffnet.
10:30
Nach einem anderen Gast bin ich an der Reihe und möchte nun 150 Euro tauschen. Alle acht Scheine werden aufs Feinste geglättet und übereinander gestapelt.
10:35
150 Euro sind gezählt und auf Echtheit geprüft.
10:40
Das Ergebnis kompliziertester mathematischer Berechnungen ergibt: Ich bekomme 171 CUC.
10:45
Ich habe das Geld ausgezahlt bekommen und den Erhalt quittiert. Außerdem bin ich wieder in Besitz meines Passes.
10:46
Wir verlassen die Bank und fragen uns, was wir mit dem angefangenen Tag machen sollen.

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Scheinwelt
Wetten dass?
Reisen bildet
Ein Paradies für Geldfälscher

Donnerstag, 26. Februar 2009

Höhlentauchen einmal anders

So, nachdem wir das internettechnisch nicht erschlossene nördliche Kuba verlassen haben, hier die neuesten Eindrücke...

Während einem sagen wir mal kurzen Ausflug zu Fuß (wenn ich von einer Wanderung schreibe, glaubt das ja eh niemand) durch das Tal von Viñales trafen wir auf einen Bauern, der zu Pferde unterwegs war. Auch wenn das jetzt dem einen oder anderen Leser SPANISCH vorkommt: Wir kamen ins Gespräch und er bot uns an, uns eine Höhle auf seinem Grundstück zu zeigen, in der man schwimmen könne. Da haben wir bei Außentemperaturen von 27 Grad natürlich nicht nein gesagt. Nach zwanzig Minuten über Stock und Stein standen wir also am Fuße eines Berges und erkannten in der Tat einen Höhleneingang gefühlte dreißig Meter über uns. Mit unseren perfekten Wanderschuhen - das Profil erinnert eher an Ballettschuhe - kämpften wir uns durch Unterholz den Steilhang hinauf und erreichten schließlich einigermaßen unversehrt den Höhleneingang. Doch der weitaus schwierigere Teil stand natürlich noch bevor. In der perfekten Umgebung für beinahe Nachtblinde wie mich ging es nun auf Schotter und losen Steinplatten sowie über klapprige Holzleitern wieder in die Tiefe. Allerdings standen uns drei Fackeln zur Verfügung, die spontan am Höhleneingang aus leeren Bierflaschen, Petroleum und Stofffetzen zusammengebaut wurden, zur Verfügung. Diese "Erleuchtung" beruhigte mich genauso wie die Tatsache, dass mir der Rückweg noch bevorstand. Nach gefühlt endloser Kraxelei erreichten wir schließlich das Wasser und was soll ich sagen - einfach traumhaft. Allerdings ist Schwimmen mit einer Bierflasche in der Hand gar nicht so einfach...

Egal, am Ende sind alle wieder wohlbehalten aus der Unterwelt aufgetaucht und können von einem Ausflug berichten, den so wohl nur die allerwenigsten Kubatouristen erlebt haben.

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Nächster Halt: Atlantik
Im Schutze der Dunkelheit
Mitfahrgelegenheit.cu
ABM

Samstag, 21. Februar 2009

Personennahverkehr

Gleich am ersten Tag in Havanna haben wir zwei berichtenswerte Erfahrungen im Nahverkehr gemacht. Zuerst sind wir mit einer Fähre über die Bucht von Havanna gefahren. Dabei ging es zu wie am Flughafen, Gepäck und Passagiere wurden durchsucht. Hintergrund ist die Tatsache, dass ein paar Kubaner Mitte der 90er eine solche Fähre entführt und versucht haben, damit Florida zu erreichen. Seitdem ist Kontrolle besser als Vertrauen. Die eigentliche Fahrt dauert nur halb so lang wie die Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen, allerdings hätte Ohropax ganz gut getan, der Motor hat nämlich einen Höllenlärm veranstaltet. Aber nach zehn Minuten waren der Spuk vorbei und wir auf der anderen Seite angekommen.
Im Anschluss an die Rückfahrt (nachdem ich bei der Kontrolle mein Handtuch aus dem Rucksack herausgewühlt hatte, habe ich es vom Personal zusammengelegt zurück bekommen!) haben wir den Bus zurück ins Hotel verpasst, so dass wir auf ein Taxi angewiesen waren. Jedoch nicht irgendein Taxi, wir sind in einem 1953er Chevrolet gefahren, an dem seit der Auslieferung wahrscheinlich nichts mehr gemacht wurde bzw. werden konnte. Rote Ampeln werden da mangels gescheiter Bremsen schon mal ignoriert. Der Fahrer hat auch in einer Seitenstraße mal kurz angehalten um die Frontscheibe zu reinigen, die Scheibenwischer tun's halt nicht mehr so... Um ein Haar hätte es dann noch gekracht, als ein vergleichbares historisches Mobil ohne funktionierende Bremslichter plötzlich vor uns immer größer wurde. P*** musste sich der Fahrer hinterher anschreien lassen, wohl so ziemlich die schlimmste Beleidigung, die es hier gibt. Uns egal, wir sind für die Hälfte des normalen Fahrpreises und um eine tolle Erfahrung reicher zuhause angekommen. Dabei sehen wir auch gern darüber hinweg, dass wir uns am Rande der Legalität bewegt haben. An welchem sei hier nicht verraten.

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Vertrauen ist gut
Mitfahrgelegenheit.cu
Automuseum
Wie man in Toronto kostenlos vom Flughafen in die Stadt kommt