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Mittwoch, 23. November 2011

And the Oscar goes to Brisbane

Zugegeben nicht ganz Oscar, aber ausgesprochen wird der Name fast genauso. Die Rede ist von meinem Sitznachbarn im Flugzeug von Nadi nach Brisbane, Osea Kolinisau. Der Herr ist wie seine Teamkollegen in der Nationalmannschaft auf dem Weg zu einem der wichtigsten Rugby-Sevens-Turniere der Welt. Die Truppe betritt den Flieger zuletzt und er muss sich zwischen mich und einen anderen Herrn, der am Fenster sitzt, in den mittleren Sitz quetschen. Ein „B“ auf einer Bordkarte ist meistens ganz schlecht. Die Kollegen laufen feixend an ihm vorbei und ich erbarme mich und biete ihm den Platz am Gang an.
Anschließend unterhalten wir uns ein wenig über das bevorstehende Turnier und ich vermute stark, dass er in seiner Heimat wohl eine ziemliche Berühmtheit ist. Denn erstens sind die Inseln im Rugby-Sevens eine Macht und zweitens ist die Sportart mit Abstand die Nummer eins im Lande. Im Übrigen ist er wie ich auf einer Weltreise, die anschließenden Spiele finden im Wochentakt in Dubai und im südafrikanischen Port Elizabeth statt.
Während ich so neben dem Schrank sitze, fällt mir ein Vergleich zu den deutschen Fußballspielern ein. Ich habe immer das Gefühl, dass ein ganzer Flughafen für den Sonderflug der feinen Herren von der Nationalelf gesperrt wird. Fidschis Rugbyspieler hingegen müssen mit einer Linienmaschine und in der Holzklasse reisen. Aber dafür ist der Service bei Air Pacific besser als bei der Lufthansa.

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Hohoe United
300
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Neulich bei Air New Zealand

Dienstag, 22. November 2011

Reisebericht Fidschi
Ein Traum

Der erste Eindruck täuscht nicht, statt mit dem Frühling habe ich es hier im warmen Norden mit Sommer zu tun. Und in der Regenzeit schauert es auch ganz gerne Mal was zu einer Abkühlung um ungefähr drei Grad führt, übrig bleiben dann um die 25. Häuser in Ländern mit einem solchen Klima brauchen in der Regel keine Fensterscheiben. Stress, Eile und Pünktlichkeit spielen hier eine eher untergeordnete Rolle, es gibt dafür sogar einen eigenen Ausdruck: It’s Fiji-Time. Im Ernstfall funktioniert aber immer alles.
Bester Freund ist im Allgemeinen die Hängematte und wichtigste Tagesaufgabe der Transfer zwischen selbiger und dem Pazifik. Dieser nimmt in der Regel zehn Sekunden in Anspruch. Abends schwimmt man dann im warmen Wasser und lässt gleichzeitig die vergleichsweise kalten Regentropfen auf sich hernieder prasseln. Obendrein kann man zur selben Zeit Sterne am Himmel beobachten, da der Schauer wie aus einer Gießkanne örtlich begrenzt ist. Danach lädt man zusammen mit dem finnischen Mitreisenden ein paar Locals auf einen Rum mit frisch gezapftem Kokosnusssaft in die persönliche Bar ein und schwatzt mit ihnen über Eishockey in Finnland, Rugby auf Fidschi und Fußball in Deutschland.
Das einzig Schlimme ist der Abschied von Fidschi, aber für mich geht’s schließlich auf zur nächsten Station.

Hängematte auf Mana Island / Fidschi
Die Tagesaufgabe

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Leute Leute Leute
Fischsuppe
Stille Post
Auswärtsspiel

Fischsuppe

Schnorcheln auf Fidschi wird im Allgemeinen sehr empfohlen und das, wie ich herausgefunden habe, zu Recht. Nachdem man sich zunächst schwimmenderweise ein gutes Stück vom Strand entfernt, eröffnet sich einem sobald das Riff abfällt ein Einblick in eine völlig fremde Welt.
Unter Wasser sind Korallen als Bühnenbildner für eine wirklich abgefahrene Landschaft verantwortlich und obendrein gibt es Fische aller möglichen Farben (sogar teilweise durchsichtige), Seesterne und –igel, Schlangen, Muscheln, Krabben und alles was sonst noch so für eine Fischsuppe verwendet werden kann zu beobachten. Am besten verhält man sich möglichst unauffällig und wartet bis sich die Einwohner aus ihren Verstecken trauen. Einige Mutige schwimmen dann bis auf wenige Zentimeter an den großen Fisch aus Übersee heran.
Einziger Nachteil an der ganzen Sache: Leider hat zu der geliehenen Ausrüstung keine wasserdichte Kamera gehört. Foto gibt es also leider keines, diese Bilder verbleiben auf dem Speichermedium in meinem Kopf.

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Schlechtes Versteck
Zurück zu den Anfängen
Unentschieden
Reisebericht Fidschi - Ein Traum

Mittwoch, 16. November 2011

Stille Post

Wenn man als Einwohner Fidschis einer Freundin eine neue Telefonnummer mitteilen will, geht man wie folgt vor. Man lässt sich an einer Bushaltestelle von einem Touristen nach einer Busverbindung fragen. Dann fragt man wo genau es denn hingehen soll und stellt fest, dass es sich um genau die Unterkunft handelt, in der die Freundin arbeitet.
Dann wird dem Touristen beim Umsteigen noch schnell ein Ticket für den nächsten Bus organisiert, preiswert und zeitnah kann somit die Weiterreise erfolgen.
Bei der Verabschiedung dann werden ganz schnell zwei Namen und eine Nummer auf einen Zettel geschrieben, dieser überreicht und die Bitte um Übergabe formuliert. Zusatzinfo für den Reisenden: Sie ist gerade in Australien, also am besten irgendwo hinterlegen. Kein Problem, und Tschüss.
Der Tourist steigt aus dem Bus, übergibt den Zettel, bekommt die Bestätigung, dass die Gesuchte gerade in Australien ist und die Versicherung, dass der Zettel bei der Rückkehr übergeben wird. Was denn sonst?

Auf Fidschi werden so neue Telefonnummern mitgeteilt
Neue Telefonnummer

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99-999-9999
Mitarbeiter des Monats
Reisebericht Fidschi - Ein Traum
Klassische Gesten neu interpretiert - Heute: Die Apachenhand