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Samstag, 28. Dezember 2019

Trinke lieber ungewöhnlich

Auf der Suche nach einer der besten Cocktailbars in Madrid müssen einige Hinweise entschlüsselt werden. Es handelt sich nämlich wie zu Zeiten der Prohibition um eine geheime Bar, jedenfalls so geheim wie es in Zeiten des Internets nur sein kann.
Die Hinweise sind eher vage, aber ein erfahrener Genießer lässt sich von sowas ja nicht abschrecken. Von einem Hotel und dessen Restaurant ist da die Rede, von Toiletten im Untergeschoss und einer unauffälligen Schiebetür. Als erstes gilt es aber die Platzanweiserin des Lokals zu überwinden, denn Hunger habe ich keinen mitgebracht. Dazu muss ich nur den korrekten Namen des Ziels nennen und bekomme dafür die mir bereits bekannte Wegbeschreibung. Schiebetüren gibt’s am Ende sogar zwei, wahlweise gelangt man in ein Geschirrlager oder eben an die Bar.
Schweren Herzens entscheide ich mich für Tür zwei und nehme ein wohlverdientes Getränk zu mir. Basis dafür ist ein 14 Jahre alter Rum, dazu kommt noch ein wenig Hokuspokus mit Geschmack. Lecker! Ergebnisorientiertes Trinken entfällt leider, nach einem Cocktail muss ich schon wieder gehen. Am nächsten Tag wartet schließlich ein Transatlantikflug auf mich und außerdem kostet das eine Getränk hier mehr als ein ganzer Tag Leben in Kolumbien.

Clandestino (geheime Bar) in Madrid
Auf dem richtigen Weg

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Montag, 26. Dezember 2016

Sicherheit geht vor

Noch geht es hier gar nicht um Mexiko, sondern vielmehr um geeignete Maßnahmen, die auf dem Flughafen Madrid ergriffen worden sind. Aufgrund der aktuellen weltweiten Lage sicher nicht zu Unrecht. Aber immer schön der Reihe nach.
Ich kämpfe mich nach der Sicherheitskontrolle durch die leider nicht zu umgehende Duty-Free-Abteilung, deren verworrene Gänge schon beinahe IKEAeske Züge annehmen. Leider verliere ich den Rundgang irgendwann aus den Augen und steuere unbeabsichtigt auf eine Automatiktür mit der Aufschrift Zutritt nur für berechtigte Personen zu. Eine aufgeregte Offizielle versucht noch das Schlimmste zu verhindern, was aber misslingt: Die Tür geht auf, sie springt mir in den Weg und weist mich zurück in die richtige Spur. Einen halben Meter links neben der Tür führt die in Halbkreisform daran vorbei und kommt genau dahinter heraus. Ich folge selbstverständlich den Anweisungen und gehe um das immer noch offene Portal und grüße nochmal dankbar von der anderen Seite.
Das ist zum Glück der Unterschied zu den sonst so schlauen Schweden: Denn dort kann man ja bekanntlich abkürzen. Aus nachvollziehbaren Gründen bleibe ich ein Foto von diesem hochsensiblen Bereich schuldig.

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